spirit

Fairplace sieht sich als Ort, an dem Entwicklungszusammenarbeit nicht als Hilfe für Opfer, sondern als Dienstleistung für den Kunden gesehen wird. Wir wollen mit innovativen Ansätzen Produkte für benachteiligte Menschen entwickeln, die so gut sind, dass sie bereit sind dafür zu zahlen. Menschen in Entwicklungsländern sind für uns keine bedauernswerten Opfer, sondern vollwertige Kunden. Wir sind nur zufrieden, wenn unser Produkt so gut ist, dass er es auch haben will. Das ist unsere Meßlatte, aber in der Entwicklungszusammenarbeit noch keine Selbstverständlichkeit!

Wir betrachten selbsttragendes Wirtschaftswachstum als die solideste und nachhaltigste Form der Entwicklungsförderung und wollen mit unserem Ansatz dazu beitragen, dass sich diese Gewissheit durchsetzt.

Wir streben nicht nach Gewinnmaximierung, sondern wir wollen beweisen, dass man mit dem Social Business Ansatz Kunden ohne Steuergelder der Almosen helfen kann.

Der Erfolg des Business soll vom Erfolg des Kunden abhängen. Anbieter und Kunde bilden eine Erfolgsgemeinschaft. So heben wir das klassische Verhältnis zwischen Käufer und Verkäufer auf.

Wir arbeiten mit unternehmerischen Mitteln und versuchen die eingesetzten Gelder so effizient wie möglich zu nutzen, um das Entwicklungsgeschäft selbsttragend zu organisieren. Sprengt ein Posten den Rahmen, überlegen wir solange, bis wir die bessere Lösung gefunden haben. Zuviel Zuwendung macht bequem – Not hingegen erfinderisch.

Wir nennen diesen kreativen Ansatz daher nicht business administration, sondern entrepreneurial design!