satzung

Präambel

fairplace versteht sich als ein Social Business Unternehmen und widmet sich dem Klimaschutz und der Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern.

fairplace will Entwicklungszusammenarbeit mit unternehmerischen Mitteln gestalten und die Kunden in Entwicklungsländern zu eigenständigen Unternehmern ausbilden. Durch eine technische und unternehmerische Grundausbildung sollen die Empfänger sich eine nachhaltige Einkommensbasis schaffen und im Umgang mit klimafreundlichen Energiequellen geschult werden.

Der Erfolg des Unternehmens ist daher an den Erfolg seiner Empfänger gebunden.

§ 1 Firma und Sitz, Dauer, Geschäftsjahr

  1. Die Firma der Gesellschaft lautet: fairplace UG (haftungsbeschränkt). Nach Anerkennung der Gesellschaft als gemeinnützig soll der Name lauten. fairplace gUG (haftungsbeschränkt).
  2. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin.
  3. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit geschlossen.
  4. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 2 Gegenstand der Unternehmung

  1. Zweck der Gesellschaft ist die Entwicklung, Förderung und Verbreitung von Kooperationsmodellen zur Bekämpfung von Klimawandel, Armut und Gesundheitsrisiken in Entwicklungsländern.
  2. Dieser Zweck wird durch Kooperationen mit lokalen Trägern in Entwicklungsländern angebahnt. Diese werden in standardisierten Vertriebs- und Ausbildungsmodellen geschult, um Technologien zur Erzeugung Erneuerbarer Energien und deren nachhaltige Nutzung für die Verbraucher vor Ort zu vermitteln.
  3. Die Gesellschaft entwickelt speziell angepaßte Replikationsmodelle für Nichtregierungsorganisationen zur Verbesserung ihrer Methode, Effizienz und Breitenwirkung, um ihre bedürftigen Partner aus der Armut zu führen.
  4. Die Gesellschaft unterstützt den internationalen Dialog zur Armutsbekämpfung und fördert den best-practice-Austausch von entwicklungspolitischem Fach- und Erfahrungswissen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Überschlüsse müssen zur Verbesserung oder für den breiteren Vertrieb des sozialen Produktes verwendet werden. Die Gesellschafter dürfen keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Vermögen der Gesellschaft

  1. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt
    5.000,00 EUR
    in Worten Euro fünftausend.
  2. Das Stammkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 5.000 Geschäftsanteile mit den laufenden Nummern 1 bis 5.000 im Nennbetrag von jeweils 1 EUR.Hiervon haben übernommen:- Herr Reinhard Junker 5.000 Geschäftsanteile mit der lfd. Nrn. 1 bis 5.000 im Nennwert von insgesamt 5.000 EUR gegen Bareinlage in Höhe des Nennbetrages.
    Die Geschäftsanteile sind sofort in voller Höhe einzuzahlen.

 § 5 Gesellschafterversammlung

Beschlüsse der Gesellschaft werden in der Gesellschafterversammlung gefasst. Die ordentliche Gesellschafterversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Die Gesellschaftsversammlung, die über die Feststellung des Jahresüberschusses und über die Entlastung der Geschäftsführung beschließt, ist bis 30. August des Folgejahres durchzuführen. Im Übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem Gesellschafter im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint und in der gesetzlich vorgesehenen Fällen. Wenn die Geschäftsführung einen mit Gründen versehenen Antrag auf Einberufung der Gesellschafterversammlung ablehnt, kann jeder Gesellschafter eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einberufen.

Die Gesellschafterversammlung wird durch den Geschäftsführer einberufen. Wurde die Gesellschafterversammlung nicht ordnungsgemäß einberufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

§ 6 Geschäftsführung und Vertretung

  1. Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.
  2. Durch Beschluß der Gesellschafterversammlung kann einzelnen Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis erteilt und sie können von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden.
  3. Herr Reinhard Junker, geboren am 10.04.1978 in Bonn, wohnhaft in 10407 Berlin, Bötzowstr. 34, wird zum Geschäftsführer bestimmt. Ihm wird Einzelvertretungsbefugnis erteilt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit

§ 7 Bekanntmachungen

Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im elektronischen Bundesanzeiger.

§ 8 Gründungskosten

Die Kosten dieses Vertrages und des Vollzuges trägt der Gesellschafter.

§ 9 Auflösung, Vermögensbindung

  1. Die Gesellschafter erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile zurück.
  2. Bei Auflösung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Gesellschafter übersteigt, an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Entwicklungszusammenarbeit.

§ 10 Schlussbestimmungen

  1. Die Nichtigkeit oder Anfechtbarkeit einzelner Bestimmungen dieser Satzung berührt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die ungültige Bestimmung ist durch eine wirtschaftlich möglichst gleichwertige zu ersetzen.
  2. Ergänzend zu diesem Gesellschaftsvertrag gelten die Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in der jeweils gültigen Fassung.